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Elternfachtag 17.03.2012

Einladung zum Elternfachtag 2012
Für Elternbeiräte und Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Schulleitungen und Lehrkräfte

Elternfachtag 2012
Schule und Elternhaus machen fit für das Leben
Wie es gehen kann oder gehen sollte
Programm
bis 9.15 Uhr Eintreffen und Anmeldung
9.15 Uhr Begrüßung
9.30 Uhr Auftaktrede
Dr. Ekkehard Klug,
Minister für Bildung und Kultur des
Landes Schleswig-Holstein
10.00 Uhr  Was macht Kinder und Jugendliche
stark?
Gedanken über Resilienz
Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder- und
Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
10.45 Uhr Workshops
12.45 Uhr Mittagsimbiss
13.45 Uhr Workshops
15.45 Uhr Gemeinsamer Abschluss
Sehr geehrte Elternbeiräte und interessierte Eltern,
Erzieherinnen und Erzieher, Schulleiterinnen und
Schulleiter und Lehrkräfte,
glücklich sein, und auch in der Schule erfolgreich, be-
stehen in der Welt, ohne egoistisch oder aggressiv zu
sein, Hindernisse überwinden und durchhalten, neu-
gierig sein und bleiben, die eigenen Talente entdecken,
sie einsetzen und ausbauen,…Wir alle können diese
Liste problemlos fortsetzen bei dem Gedanken, was
Eltern für ihre Kinder wünschen und wollen.
Wie erzieht man dahin, wie unterstützt man, was sind
gute Ziele? Was macht Kinder und Jugendliche stark?
Was ist gesund?
Diesen und weiteren zentralen Fragen geht Frau Dagmar
Feldt in ihrem Eingangsreferat nach. Sie wird uns
wissenschaftliche Ergebnisse vor allem aus der Resi-
lienzforschung vorstellen und erläutern.
Nicht nur für „zu Hause“ auch für die Schule und den
Unterricht werden wir Informationen, Erkenntnisse und
Impulse mitnehmen können.
Neben Workshops mit dem Tagungsschwerpunkt erwar-
ten Sie selbstverständlich auch wieder die bewährten
Workshop-Themen insbesondere für Neulinge im Amt.
Die Workshop-Themen werden jeweils am Vormittag
und Nachmittag angeboten.
Eine erste Auswahl aus der Planung:
– Elternbeirat: Rechte und Pflichten kennen –
Wahlen durchführen
– Keine Angst - es ist erlernbar:
Elternversammlungen planen und leiten
– Sind unsere Klassenräume gut für das Lernen? –
Akustik und Luft
– Die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule
zum Wohle der Kinder voranbringen
– Zu Hause das eigene Kind unterstützen –
Fokus Hausaufgaben
– Gesunde Schule – Was bedeutet das?
– Eltern und Kinder mit Migrationsgeschichte –
Stärken wahrnehmen und entwickeln
– Ganztagsschule - positive Effekte auf Kinder
– Mediennutzung – Altersbezug von Facebook
und Co.
– Gesundes Essen in der Schule…und zu Hause
– Gespräche führen – zielorientiert, effektiv
und weitere Themen.
Informieren Sie sich über das genaue Programm
im Internet ab dem 16. Januar 2012 und buchen
Sie die Workshops Ihrer Wahl direkt online.

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Volksinitiative

Pressemitteilung vom 1.12.2011
Volksinitiative für eine freie Schülerbeförderung

Mit Startschuss von heute sammelt die „Volksinitiative für eine freie
Schülerbeförderung“ Unterschriften, um den Schleswig-Holsteinischen Landtag
aufzufordern, die Elternbeteiligung an den Schülerbeförderungskosten ersatzlos
aus dem Schulgesetz zu streichen.

Seit langem setzen sich Elternvertreter für diese Forderung ein. Das hat viele Gründe:

• Immer mehr kleine Schulen werden aus Kostengründen geschlossen. Dafür hatte man
den Eltern regelmäßig versprochen, dass die Beförderung zu nächsten Schule frei sei.

• In den letzten Jahren ist eine neue Vielfalt an Schulformen und Schulprofilen
entstanden. Damit liegt die beste Schule oft weiter entfernt als früher.

• Schon vor der Gesetzesänderung wurden die schulischen Kosten für die Eltern immer
höher. Kopierkosten, Übungshefte, Arbeitsbücher, Lektüren, Sportausrüstungen,
besondere schulische Aktivitäten, Ausflüge und Klassenfahrten sind nur einige
Beispiele. Das bringt für viele Familien auch aus dem Mittelstand hohe, einengende
Belastungen mit sich. Weitere Belastungen sind nicht hinzunehmen.

• Im Flächenland Schleswig-Holstein sind manche ländliche Gebiete für Familien nicht
mehr attraktiv. Die zusätzlichen Fahrtkosten senken die Attraktivität weiter und
verstärken den Trend zum Wegzug in die Städte.

• Aber auch in den Städten sind die Kosten von Bedeutung. Mancher Schüler möchte an
eine nahe Schule gehen, wird dann aber abgewiesen, weil es zu viele Anmeldungen
gibt. Stattdessen wird er an eine weiter entfernte Schule geschickt. Hier sind Kosten zu
tragen, obwohl die Entfernung nicht freiwillig gewählt worden ist. Hinzu kommt, dass
die Eltern die Kosten für die Fahrkarten voll tragen müssen.

Hinzu kommen viele ungleiche und unbegründet unterschiedliche Regelungen. Je nach
Kreis werden Entfernungen und Geschwister berücksichtigt - oder auch nicht. Zudem ist
es unterschiedlich, ob feste Sätze oder Prozente auf die regulären Fahrkarten gerechnet
werden. Auch darf man nicht überall die „normalen“ Busse mit benutzen. Darüber hinaus
hat das Innenministerium den Kreisen Stormarn und Dithmarschen Regelungen
vorgegeben – und damit gleich zwei unterschiedliche Regelungen installiert. Alles dies
sind deutliche Zeichen für eine schlechte gesetzliche Regelung.

Die im Schulgesetz festgeschriebenen und durchgesetzten Elternbeteiligungen an den
Beförderungskosten sind weitere versteckte Schulkosten und damit nicht sozial.
Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit können  nicht garantiert werden. Daher
fordert die Initiative die schnellstmögliche Streichung aus dem Schulgesetz, so dass jedes
Kind die bestmögliche Schule besuchen kann. Kurz gesagt geht es um eine:

Freie Schulwahl durch freie Schülerbeförderung für alle Bildungsgänge
der Grundschule und der Sekundarstufen I und II in Stadt und Land!

Weitere Informationen und Unterschriftenlisten unter: www.bus-sh.de

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Rückgabe der 300 Lehrerstellen: FDP in der Realität angekommen

Pressemitteilung vom 20.11.2011

Rückgabe der 300 Lehrerstellen:
FDP in der Realität angekommen

Zum Beschluss des FDP-Landesparteitages, 300 Lehrerstellen an die Schulen zu-
rückzugeben, erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki:

„Wir begrüßen den Beschluss der FDP, die unvertretbaren Einsparungen bei den Lehrerstel-
len zurückzunehmen. Überall an unseren Grundschulen sind die fehlenden Lehrerstellen zu
spüren. Daher war es höchste Zeit, das kontraproduktive Regierungshandeln zu korrigieren.
Nun gilt es den Beschluss  möglichst bald, also noch in diesem Schuljahr, umzusetzen. Da-
bei sind die Stellen den Bereichen und Schulen zurückzugeben, denen sie weggenommen
worden sind.“

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Pressemitteilung der Landeselternbeiräte zur Versuchs-Ferienregelung 2012 für Sylt

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER LANDESELTERNBEIRÄTE
IN SCHLESWIG-HOLSTEIN  AG

LEB

Kiel, 15.11.2011

Pressemitteilung zur Versuchs-Ferienregelung 2012 auf Sylt

Die Landeselternbeiräte in Schleswig Holstein erklärten heute gemeinsam:

„Die neue Ferienordnung für Sylt ist von den Eltern keineswegs gewollt. Weder auf der Insel,
noch auf Kreis- oder Landesebene hat es dafür eine Zustimmung gegeben. Nicht einmal ein
Test ist gewollt. Das ist dem Ministerium durch viele Stellungnahmen, die es selber
angefordert hat, bekannt.

Wir sind von Minister Dr. Klug zutiefst enttäuscht, dass hier wieder einmal über den
mehrheitlichen Elternwillen hinweggegangen worden ist.
Über die wahren Gründe für den „Test“ können wir allerdings nur spekulieren.“

In diesem Zuge fragen sich die ehrenamtlichen Elternvertreter auch, warum sie regelmäßig
zum Schreiben von Stellungnahmen aufgefordert werden, wenn diese trotz klarer
Mehrheiten und Signalen nicht beachtet werden.

gez.
Die Vorsitzenden der Landeselternbeiräte

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Stellungnahme zum „Antrag zur Ferienverordnung“ (Umdruck 17/2610)

Stellungnahme zum „Antrag zur Ferienverordnung“ (Umdruck 17/2610)

Sehr geehrte Frau Abgeordnete Herold,

aktuell liegt dem Bildungsausschuss ein Antrag zur Veränderung der Ferienordnung des
Landes Schleswig-Holstein vor, der zum Ziel hat, aus den beweglichen Ferientagen feste
Ferientage zu machen und diese darüber hinaus zentral festzulegen. Dazu möchte der
Landeselternbeirat Stellung nehmen, da von den Ferientagen auch die Eltern betroffen
sind. Wir bitten Sie daher, unsere Stellungnahme an den Ausschuss weiterzuleiten.

Formal ist zunächst festzustellen, dass bewegliche Ferientage im Rahmen eines Abkom-
mens aller Bundesländer zugelassen sind, um besondere örtliche Verhältnisse berücksich-
tigen zu können (§ 3 Abs. 5 des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom
28.10.1964 i.d.F. vom 14.10.1971, sog. “Hamburger Abkommen”). Dabei ist davon aus-
zugehen, dass schon in den größeren Flächenkreisen die örtlichen Besonderheiten nicht
einheitlich sind. Für das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein gilt das erst recht. Eine
Änderung wie beantragt würde damit gegen die geltende, bundesweite Beschlusslage
verstoßen und daher unwirksam sein.

Finanziell ist zu berücksichtigen, dass das im Antrag genannte Einsparpotential in Höhe
von EUR 60.000 im Schuljahr für drei Tage und nur für den Kreis Stormarn angegeben
ist. Umgerechnet könnte der Kreis Stormarn pro eingespartem Schultag maximal EUR
20.000 einsparen. Ob diese Summe andernorts erzielt werden könnte, ist fraglich da
-  in manchen Kreisen Schülerinnen und Schüler hauptsächlich durch den regulären
ÖPNV befördert werden. Eine Fahrplanausdünnung an maximal drei Tagen jährlich er-
scheint unwahrscheinlich.
-  in manchen Kreisen die Beförderungsleistungen pauschal vergütet werden. In diesen
Kreisen würden sich überhaupt keine Einsparungen ergeben.
-  in den Städten, in denen über ein Drittel aller Schüler zur Schule geht, dies überhaupt
nicht relevant ist, da insbesondere die kreisfreien Städte keinerlei Mittel für die Schü-
lerbeförderung aufwenden,
-  die an den Schülerbeförderungskosten beteiligten Eltern an der Einsparung partizipie-
ren müssten.

Eine Umfrage des Landeselternbeirats hat ergeben, dass tatsächlich Probleme insbeson-
dere bei zu kurzfristig festgelegten und mit Nachbarschulen nicht koordinierten Terminen
entstehen können. Allerdings würde eine zentrale Festlegung die Autonomie der einzel-
- 2 -
nen Schule unnötig beschneiden. Hinzu kommt, dass eine zentrale Festlegung für das
gesamte Land den örtlichen Besonderheiten (z.B. Biikebrennen, Kieler Woche, Trave-
münder Woche, Kohltage) nicht im Ansatz gerecht werden könnte. Allerdings schon auf-
grund der bestehenden, formalen Hintergründe und dass die erhofften finanziellen Ein-
sparpotenziale nicht wie in der Antragsbegründung skizziert erzielbar sind, erübrigen sich
hier weitere Ausführungen.

Für weitere Nachfragen steht der Landeselternbeirat gerne zur Verfügung. Sollte es zu
einer zentralen Festlegung der beweglichen Ferientage in Schleswig-Holstein kommen, so
bietet der Landeselternbeirat an, Vorschläge aus der Sicht von Eltern für „feste“ Ferien-
tage zu machen.

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Stellungnahme der AG der KEBs NF wg. Sylt

Stellungnahme zu einer Änderung der Landesverordnung über Ferientermine

für die Insel Sylt / III 404

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Frau Müller,

die Arbeitsgemeinschaft der Nordfriesischen Kreiselternbeiräte dankt Ihnen für die

Möglichkeit der Stellungnahme zur Landesverordnung über die Ferientermine für die

Insel Sylt.

Vor rund fünf Monaten hatten Mitglieder sämtlicher Nordfriesischer Kreiselternbeiräte zu

dem Thema „Ferien im Februar auf Sylt“ ein Treffen mit Frau Heike Franzen, der

bildungspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion. Damals waren wir überrascht, dass die

Sylter Umfrage aus dem Vorjahr (2010), die nach unserem Kenntnisstand kein klares

Ergebnis hatte, anscheinend erneut auf die Agenda kam. In 2010 und auch in 2011 ist

kein Nordfriesischer Kreiselternbeirat von irgendwelchen Sylter Eltern oder Sylter Elternbeiräten

zu diesem Thema angesprochen worden.

Die Nordfriesischen Kreiselternbeiräte sprechen sich grundsätzlich gegen die beabsichtigte

Sonderregelung und den Versuch für das Jahr 2012 aus.

Wir beziehen uns bei dieser grundsätzlichen Ablehnung auf die Ihnen mit Schreiben vom

31. Oktober 2011 abgegebene Stellungnahme des Landeselterbeirates der Grundschulen

und Förderzentren, der wir uns inhaltlich in vollem Umfang anschließen.

Für Fragen in dieser Angelegenheit stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

2

für die Kreiselternbeiräte

Ute Kobert-Kiebjieß, Olderup

Vorsitzende KEB Grund- u. Förderschulen NF

gez.

Frauke Claussen, Witzwort

Vorsitzende KEB Gemeinschaftsschulen NF

gez.

Kirsten Clausen

stellv. Vorsitzende KEB Regionalschulen NF

gez.

Wolfgang Kluge

Vorsitzender KEB Gymnasien NF

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Änderung der Landesverordnung über Ferientermine für Sylt

Stellungnahme zu einer Änderung der Landesverordnung über Ferientermine für

die Insel Sylt

Sehr geehrte Frau Müller,

mit Schreiben vom 21.9.2011 ist der Landeselternbeirat gebeten worden, zu o.g. Vorhaben

Stellung zu nehmen. Diesem kommt der Landeselternbeirat gerne nach.

Zunächst stellt der Landeselternbeirat fest,

·

dass er nie von Eltern hinsichtlich eines solchen Wunsches angesprochen worden ist,

·

dass die Regelung für unsere Nordseeinseln und Halligen schon jetzt eine Ausnahme

von den geltenden KMK-Regelungen ist und somit eine Ausnahme von der Ausnahme

wäre, was somit Regelungsdichte und Unübersichtlichkeit erhöhen würde, und

·

dass nicht alle Menschen wirtschaftlich derart leistungsfähig sind, als dass sie sich im

„neuen Ferienzeitraum“, der sich regelmäßig durch schlechtes Wetter in Schleswig-

Holstein auszeichnet, (zusätzliche) Urlaubsreisen leisten können.

Die Lage stellt sich für den Landeselternbeirat wie folgt dar:

·

Im vergangenen Jahr ist an den Schulen und Kindertagesstätten Sylts eine Umfrage

von Eltern durchgeführt worden. Diese Umfrage hatte genau dieselbe Fragestellung

und hat keine Mehrheit für eine Veränderung der Ferientermine ergeben.

·

Es gibt auf Sylt keine „amtlichen“ Befragungen oder gar flächendeckende Abstimmungen

von Eltern in den Klassen und Elternbeiräten. Ebenso gibt es solche nicht in

den Schulkonferenzen. Beschlüsse der kommunalen Gremien sind dem Landeselternbeirat

nicht bekannt.

·

Für den Landeselternbeirat ist nicht erkennbar, dass die Schulen auf Sylt ihre beweglichen

Ferientag in diese Zeit legen, was indirekt einen möglicher Weise vorhandenen

Willen zu einer Ferienverlegung anzeigen könnte.

·

Auf Sylt ist auffällig, dass viele Eltern, die auf der Insel arbeiten, auf dem Festland

wohnen und Sylt somit nicht monolithisch betrachtet werden kann und darf.

Um eine einmalige, probeweise Veränderung der Ferientermine zu erreichen, müssten für

den Landeselternbeirat folgende Bedingungen vorher erfüllt sein:

·

Die Eltern, die Schulen und die Insel haben mit breiter Mehrheit für eine Veränderung

der Ferienzeiten einzutreten. Dabei sind die Interdependenzen zwischen Insel und

Festland zu berücksichtigen.

·

Für die Testphase muss die Betreuung der Kinder für beide Wochen in den Schulen

sichergestellt sein.

- 2 -

·

Es ist zu prüfen, ob diese Regelung nicht für alle Inseln und Feriengebiete angewendet

werden müsste. Ebenso ist zu prüfen, ob so etwas über die KMK für Gebiete mit

ähnlicher Problemstellung im Sinne einer generelleren Regelung deutschlandweit eingeführt

werden kann.

·

Ein Test sollte als Test dann auch nur einmalig durchgeführt werden. Dieser Test wäre

mit ausreichendem Vorlauf zu gestalten, so dass Eltern und Arbeitgeber sich darauf

einstellen können und ggf. noch Reisen buchen oder kostenfrei stornieren können.

·

Sollte der Test stattfinden, so ist das Ergebnis zu evaluieren und erneut abzustimmen.

Der Landeselternbeirat stellt fest, dass er nicht grundsätzlich gegen eine Neuregelung ist,

allerdings sieht er die Notwendigkeit für stimmige Rahmenbedingungen und dass die betroffenen

Eltern mit großer Mehrheit einer solche Regelung zuzustimmen haben.

Abschließend möchte der Landeselternbeirat darauf hinweisen, dass in der langen, ferienlosen

Zeit zwischen den Weihnachts- und Osterferien besonders den Grundschülern zumindest

ein verlängertes Wochenende auch gesundheitlich gut tun kann. Daher gibt es

Schulen, die bewegliche Ferientage in diese Zeit legen. Daher regt der Landeselternbeirat

an, dass das Ministerium dies grundsätzlich prüft.

Der Landeselternbeirat steht jederzeit für Nachfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Henning Nawotki

Vorsitzender

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Landeselternbeirat: Schleswig-Holstein bei der inklusiven Schule nicht vorbildlich!

Pressemitteilung vom 16.9.2011

Landeselternbeirat: Schleswig-Holstein

bei der inklusiven Schule nicht vorbildlich!

Zum heutigen Diskussion im Landtag über den Bericht der Landesregierung zur inklusiven Schule erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki:

„Leider ist es in Schleswig-Holstein immer noch so, dass eine inklusive Beschulung von den organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten vor Ort abhängt. In Schleswig-Holstein hängt die Wahl der Schule für Kinder mit Behinderungen schlicht und einfach von der Kassenlage und der Lust der Beteiligten auf inklusive Schule ab. Es gibt in Schleswig-Holstein bis heute keinen Anspruch, dass alle Schüler auf eine Regelschule gehen können.

Im Übrigen ist der hemmende Paragraph 5 bei der letzten Novelle des Schulgesetzes weder vom Landtag noch von der Landesregierung in Frage gestellt worden. Vor dem Hintergrund hinterlassen die meisten Aussagen von heute nichts anderes als einen bitteren Nachgeschmack.

Solange dies so ist und formelle Dinge über Lernerfolg und Glück der Schüler stehen, können wir den Bericht der Landesregierung zur inklusiven Schule nicht bejubeln, auch wenn er in Teilen noch so gut aussieht.”

Auszug aus dem §5 des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes:

„(2) Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten erlauben und es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf entspricht (gemeinsamer Unterricht).”

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„Initiative für das Ehrenamt in Schleswig-Holstein

„Initiative für das Ehrenamt in Schleswig-Holstein“ (Drucksache 17/1540),

Sitzung des Innen- und Rechtsausschuss am 31.8.2011

Sehr geehrter Rother,

zufällig habe ich heute Kenntnis über den Bericht der Landesregierung „Initiative für das

Ehrenamt in Schleswig-Holstein“ erlangt sowie dem Internetangebote des Landtages entnommen,

dass Sie am 31.8.2011 darüber beraten und beschließen werden.

In dem Zusammenhang möchte ich meiner Verwunderung darüber Ausdruck verleihen,

dass kleinste Gruppen umfangreich Berücksichtigung finden, eine der größten Gruppen

im Lande, nämlich die der Elternvertreter in Schleswig-Holstein, nur einmal kurz als

„Schulelternbeiräte“ erwähnt werden, obwohl es Elternbeiräte sogar auf allen Stufen von

den Klassen bis zur Landesebene gibt.

Leider liegen mir keine aktuellen Daten über die Zahl an gewählten Elternvertretern vor.

Allerdings gibt es in Schleswig-Holstein derzeit fast 400.000 Schülerinnen und Schüler.

Rechnet man nun mit einer geschätzten durchschnittlichen Klassengröße von 24 Schülern

pro Klasse und drei Elternvertretern pro Klasse, so ergib sich die stolze Zahl von

50.000

ehrenamtlich tätigen Elternvertretern

. Auch wenn einige Klassen größer sind, es

volljährige Schüler, doppelte engagierte Eltern und andere Abweichungen gibt, so bleibt

doch eine Zahl von mehreren zehntausend ehrenamtlich tätigen Eltern stehen.

Gerne hätte auch der Landeselternbeirat zum Bericht der Landesregierung und den Beratungen

beigetragen, aber leider ist der Landeselternbeirat bis dato nicht einbezogen worden.

Dann sonst hätten wir darstellen können, welche Arbeit Elternvertreter

leisten und dass Schule ohne Elternvertreter gar funktionieren würde. Daher

würde ich mich freuen, wenn auch die Gruppe der Elternvertreter Berücksichtigung

finden würde, da bei uns nicht einmal ein umfassender Versicherungsschutz

besteht.

Abschließend bitte ich um Kenntnisnahme und Weiterleitung meines Schreibens an die

Fraktionen sowie die Ausschussmitglieder. Der Landeselternbeirat steht jederzeit für

Nachfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Henning Nawotki

Vorsitzender

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NDR zum Stundenausfall

Das neue Schuljahr in Schleswig-Holstein ist angelaufen und zwar mit 300 Lehrerstellen weniger als vorher. Während das Bildungsministerium in Kiel davon ausgeht, dass es durch die Einsparungen keine Probleme im Schulalltag gibt, sehen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Elternvertreter das völlig anders. Weniger Sport- und Förderstunden in Lübeck, kein Schulchor mehr in Bad Segeberg und gleich zum Schulbeginn fällt in Norderstedt der Englisch-Unterricht aus. “Wir haben die Rückmeldungen überall aus dem Lande, dass einfach die Unterrichtsversorgung nach den Ferien gesunken ist, einfach schlechter geworden ist”, sagt Henning Nawotki, der Vorsitzende des Landeselternbeirats für Grundschulen.

Die Klassen werden größer

Die 300 gestrichenen Stellen machen sich nach Ansicht der Elternvertreter auch in der Größe der Klassen bemerkbar. Außerdem gebe es weniger Reserven, um Arbeitsgemeinschaften anzubieten oder Krankheitsstände auszugleichen, so Nawotki. Das Bildungsministerium sieht die Unterrichtsversorgung dagegen gesichert und begründet die Streichung der Stellen mit der sinkenden Zahl der Schüler.

Es fehlen Lehrer auf dem Land

Statt Stellenmangel gibt es laut Ministerium viel mehr einen Bewerbermangel, vor allem auf dem Land. Dem stimmt die GEW zu und kritisiert, dass das Land es verpasst habe, für die Lehreranwärter attraktivere Bedingungen zu schaffen. Gewerkschaft und Landeselternbeirat fordern, die Stellenstreichungen rückgängig zu machen und in Bildung zu investieren. Ihrer Meinung nach wird Schleswig-Holstein sonst irgendwann im bundesweiten Bildungsvergleich die rote Laterne tragen.