Archive für November 2011
Rückgabe der 300 Lehrerstellen: FDP in der Realität angekommen
20.11.2011 von WebAdmin.
Pressemitteilung vom 20.11.2011
Rückgabe der 300 Lehrerstellen:
FDP in der Realität angekommen
Zum Beschluss des FDP-Landesparteitages, 300 Lehrerstellen an die Schulen zu-
rückzugeben, erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki:
„Wir begrüßen den Beschluss der FDP, die unvertretbaren Einsparungen bei den Lehrerstel-
len zurückzunehmen. Überall an unseren Grundschulen sind die fehlenden Lehrerstellen zu
spüren. Daher war es höchste Zeit, das kontraproduktive Regierungshandeln zu korrigieren.
Nun gilt es den Beschluss möglichst bald, also noch in diesem Schuljahr, umzusetzen. Da-
bei sind die Stellen den Bereichen und Schulen zurückzugeben, denen sie weggenommen
worden sind.“
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Pressemitteilung der Landeselternbeiräte zur Versuchs-Ferienregelung 2012 für Sylt
15.11.2011 von WebAdmin.
ARBEITSGEMEINSCHAFT DER LANDESELTERNBEIRÄTE
IN SCHLESWIG-HOLSTEIN AG
LEB
Kiel, 15.11.2011
Pressemitteilung zur Versuchs-Ferienregelung 2012 auf Sylt
Die Landeselternbeiräte in Schleswig Holstein erklärten heute gemeinsam:
„Die neue Ferienordnung für Sylt ist von den Eltern keineswegs gewollt. Weder auf der Insel,
noch auf Kreis- oder Landesebene hat es dafür eine Zustimmung gegeben. Nicht einmal ein
Test ist gewollt. Das ist dem Ministerium durch viele Stellungnahmen, die es selber
angefordert hat, bekannt.
Wir sind von Minister Dr. Klug zutiefst enttäuscht, dass hier wieder einmal über den
mehrheitlichen Elternwillen hinweggegangen worden ist.
Über die wahren Gründe für den „Test“ können wir allerdings nur spekulieren.“
In diesem Zuge fragen sich die ehrenamtlichen Elternvertreter auch, warum sie regelmäßig
zum Schreiben von Stellungnahmen aufgefordert werden, wenn diese trotz klarer
Mehrheiten und Signalen nicht beachtet werden.
gez.
Die Vorsitzenden der Landeselternbeiräte
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Stellungnahme zum „Antrag zur Ferienverordnung“ (Umdruck 17/2610)
15.11.2011 von WebAdmin.
Stellungnahme zum „Antrag zur Ferienverordnung“ (Umdruck 17/2610)
Sehr geehrte Frau Abgeordnete Herold,
aktuell liegt dem Bildungsausschuss ein Antrag zur Veränderung der Ferienordnung des
Landes Schleswig-Holstein vor, der zum Ziel hat, aus den beweglichen Ferientagen feste
Ferientage zu machen und diese darüber hinaus zentral festzulegen. Dazu möchte der
Landeselternbeirat Stellung nehmen, da von den Ferientagen auch die Eltern betroffen
sind. Wir bitten Sie daher, unsere Stellungnahme an den Ausschuss weiterzuleiten.
Formal ist zunächst festzustellen, dass bewegliche Ferientage im Rahmen eines Abkom-
mens aller Bundesländer zugelassen sind, um besondere örtliche Verhältnisse berücksich-
tigen zu können (§ 3 Abs. 5 des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom
28.10.1964 i.d.F. vom 14.10.1971, sog. “Hamburger Abkommen”). Dabei ist davon aus-
zugehen, dass schon in den größeren Flächenkreisen die örtlichen Besonderheiten nicht
einheitlich sind. Für das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein gilt das erst recht. Eine
Änderung wie beantragt würde damit gegen die geltende, bundesweite Beschlusslage
verstoßen und daher unwirksam sein.
Finanziell ist zu berücksichtigen, dass das im Antrag genannte Einsparpotential in Höhe
von EUR 60.000 im Schuljahr für drei Tage und nur für den Kreis Stormarn angegeben
ist. Umgerechnet könnte der Kreis Stormarn pro eingespartem Schultag maximal EUR
20.000 einsparen. Ob diese Summe andernorts erzielt werden könnte, ist fraglich da
- in manchen Kreisen Schülerinnen und Schüler hauptsächlich durch den regulären
ÖPNV befördert werden. Eine Fahrplanausdünnung an maximal drei Tagen jährlich er-
scheint unwahrscheinlich.
- in manchen Kreisen die Beförderungsleistungen pauschal vergütet werden. In diesen
Kreisen würden sich überhaupt keine Einsparungen ergeben.
- in den Städten, in denen über ein Drittel aller Schüler zur Schule geht, dies überhaupt
nicht relevant ist, da insbesondere die kreisfreien Städte keinerlei Mittel für die Schü-
lerbeförderung aufwenden,
- die an den Schülerbeförderungskosten beteiligten Eltern an der Einsparung partizipie-
ren müssten.
Eine Umfrage des Landeselternbeirats hat ergeben, dass tatsächlich Probleme insbeson-
dere bei zu kurzfristig festgelegten und mit Nachbarschulen nicht koordinierten Terminen
entstehen können. Allerdings würde eine zentrale Festlegung die Autonomie der einzel-
- 2 -
nen Schule unnötig beschneiden. Hinzu kommt, dass eine zentrale Festlegung für das
gesamte Land den örtlichen Besonderheiten (z.B. Biikebrennen, Kieler Woche, Trave-
münder Woche, Kohltage) nicht im Ansatz gerecht werden könnte. Allerdings schon auf-
grund der bestehenden, formalen Hintergründe und dass die erhofften finanziellen Ein-
sparpotenziale nicht wie in der Antragsbegründung skizziert erzielbar sind, erübrigen sich
hier weitere Ausführungen.
Für weitere Nachfragen steht der Landeselternbeirat gerne zur Verfügung. Sollte es zu
einer zentralen Festlegung der beweglichen Ferientage in Schleswig-Holstein kommen, so
bietet der Landeselternbeirat an, Vorschläge aus der Sicht von Eltern für „feste“ Ferien-
tage zu machen.
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Stellungnahme der AG der KEBs NF wg. Sylt
2.11.2011 von WebAdmin.
Stellungnahme zu einer Änderung der Landesverordnung über Ferientermine
für die Insel Sylt / III 404
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Müller,
die Arbeitsgemeinschaft der Nordfriesischen Kreiselternbeiräte dankt Ihnen für die
Möglichkeit der Stellungnahme zur Landesverordnung über die Ferientermine für die
Insel Sylt.
Vor rund fünf Monaten hatten Mitglieder sämtlicher Nordfriesischer Kreiselternbeiräte zu
dem Thema „Ferien im Februar auf Sylt“ ein Treffen mit Frau Heike Franzen, der
bildungspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion. Damals waren wir überrascht, dass die
Sylter Umfrage aus dem Vorjahr (2010), die nach unserem Kenntnisstand kein klares
Ergebnis hatte, anscheinend erneut auf die Agenda kam. In 2010 und auch in 2011 ist
kein Nordfriesischer Kreiselternbeirat von irgendwelchen Sylter Eltern oder Sylter Elternbeiräten
zu diesem Thema angesprochen worden.
Die Nordfriesischen Kreiselternbeiräte sprechen sich grundsätzlich gegen die beabsichtigte
Sonderregelung und den Versuch für das Jahr 2012 aus.
Wir beziehen uns bei dieser grundsätzlichen Ablehnung auf die Ihnen mit Schreiben vom
31. Oktober 2011 abgegebene Stellungnahme des Landeselterbeirates der Grundschulen
und Förderzentren, der wir uns inhaltlich in vollem Umfang anschließen.
Für Fragen in dieser Angelegenheit stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
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für die Kreiselternbeiräte
Ute Kobert-Kiebjieß, Olderup
Vorsitzende KEB Grund- u. Förderschulen NF
gez.
Frauke Claussen, Witzwort
Vorsitzende KEB Gemeinschaftsschulen NF
gez.
Kirsten Clausen
stellv. Vorsitzende KEB Regionalschulen NF
gez.
Wolfgang Kluge
Vorsitzender KEB Gymnasien NF
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