Archiv der Kategorie Stellenabbau
Rückgabe der 300 Lehrerstellen: FDP in der Realität angekommen
20.11.2011 von WebAdmin.
Pressemitteilung vom 20.11.2011
Rückgabe der 300 Lehrerstellen:
FDP in der Realität angekommen
Zum Beschluss des FDP-Landesparteitages, 300 Lehrerstellen an die Schulen zu-
rückzugeben, erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki:
„Wir begrüßen den Beschluss der FDP, die unvertretbaren Einsparungen bei den Lehrerstel-
len zurückzunehmen. Überall an unseren Grundschulen sind die fehlenden Lehrerstellen zu
spüren. Daher war es höchste Zeit, das kontraproduktive Regierungshandeln zu korrigieren.
Nun gilt es den Beschluss möglichst bald, also noch in diesem Schuljahr, umzusetzen. Da-
bei sind die Stellen den Bereichen und Schulen zurückzugeben, denen sie weggenommen
worden sind.“
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NDR zum Stundenausfall
25.8.2011 von nawotki.
Das neue Schuljahr in Schleswig-Holstein ist angelaufen und zwar mit 300 Lehrerstellen weniger als vorher. Während das Bildungsministerium in Kiel davon ausgeht, dass es durch die Einsparungen keine Probleme im Schulalltag gibt, sehen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Elternvertreter das völlig anders. Weniger Sport- und Förderstunden in Lübeck, kein Schulchor mehr in Bad Segeberg und gleich zum Schulbeginn fällt in Norderstedt der Englisch-Unterricht aus. “Wir haben die Rückmeldungen überall aus dem Lande, dass einfach die Unterrichtsversorgung nach den Ferien gesunken ist, einfach schlechter geworden ist”, sagt Henning Nawotki, der Vorsitzende des Landeselternbeirats für Grundschulen.
Die Klassen werden größer
Die 300 gestrichenen Stellen machen sich nach Ansicht der Elternvertreter auch in der Größe der Klassen bemerkbar. Außerdem gebe es weniger Reserven, um Arbeitsgemeinschaften anzubieten oder Krankheitsstände auszugleichen, so Nawotki. Das Bildungsministerium sieht die Unterrichtsversorgung dagegen gesichert und begründet die Streichung der Stellen mit der sinkenden Zahl der Schüler.
Es fehlen Lehrer auf dem Land
Statt Stellenmangel gibt es laut Ministerium viel mehr einen Bewerbermangel, vor allem auf dem Land. Dem stimmt die GEW zu und kritisiert, dass das Land es verpasst habe, für die Lehreranwärter attraktivere Bedingungen zu schaffen. Gewerkschaft und Landeselternbeirat fordern, die Stellenstreichungen rückgängig zu machen und in Bildung zu investieren. Ihrer Meinung nach wird Schleswig-Holstein sonst irgendwann im bundesweiten Bildungsvergleich die rote Laterne tragen.
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Abbau von Lehrerstellen
24.8.2011 von nawotki.
Überall im Lande werden Lehrerstellen abgebaut. Von vielen Schulen wissen wir, dass der Abbau auch stärker sein kann als sich die Schülerzahlen noch unten entwickelt haben. Wir wissen sogar von Schulen, die weniger Lehrerstellen haben, obwohl die Schülerzahlen gestiegen sind. Wer weitere Beispiele hat - das Ministerium gibt keine belastbaren oder vergleichbaren Zahlen heraus - der kann und darf diese hier gerne bloggen oder uns einfach per Mail schicken. Wir werden sie dann bei Wunsch vertraulich behandeln.
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Lage bei Lehrerstellen weiterhin schlecht- Schönrechnen und Gesundbeten hilft nicht!
7.8.2011 von nawotki.
Zur Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion „Abnahme der Lehrerstellen“ erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirates der Grundschulen und Förderzentren Henning Nawotki:
„Überall im Land werden Lehrer flächendecken von den Grundschulen abgezogen. Das laufende Schönrechnen und Gesundbeten der CDU ändert an der schlechten Lage überhaupt nichts. Uns Eltern macht die Lage große Sorge. Dass sich die CDU jetzt auch noch ganz heiter per Pressemitteilung in die Sommerferien verabschiedet, zeigt ganz besonders, dass die CDU inzwischen den Kontakt zur schulischen Basis komplett verloren hat. Hoffen wir, dass Frau Franzen sich nach den selbstgewählten Ferien wieder einmal an die Schulen und nicht nur ins Bildungsministerium verirrt.“
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Landeselternbeirat stellt fest: Es gibt weniger Lehrer statt mehr!
10.6.2011 von nawotki.
Der Landeselternbeirat der Grundschulen und Förderzentren widerspricht der Darstellung des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein sowie der darauf folgenden Pressemitteilungen der Regierungsfraktionen und des Bildungsministeriums, dass sich die Lehrersituation an allen Schulen in Schleswig-Holstein vom letztem zu diesem Schuljahr verbessert habe.
weniger LehrerDazu erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki: „Wir haben uns die Zahlen gründlich angeschaut. Im Vergleich zum vergangenen Schuljahr unterrichten an den Grundschulen nun 101 Lehrerinnen und Lehrer weniger, an den Förderzentren sind es 90 Lehrkräfte weniger. Die Behauptung, dass sich die Situation verbessert habe, ist für die Grundschulen und Förderzentren einfach falsch. Im Bereich der schwächsten Schüler unterrichten innerhalb nur eines Jahres fast 200 Lehrer weniger. Zumindest für uns ist das ein Grund zur Sorge – und nicht zum Jubeln.“
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NDR: Schleswig-Holstein streicht Hunderte Lehrerstellen
25.3.2011 von nawotki.
Die Landesregierung will im kommenden Jahr 300 Lehrerstellen streichen. Betroffen sind zunächst Grund-, Regional- und Gemeinschaftsschulen ohne gymnasiale Oberstufe. Das geht aus einem Brief des Bildungsministeriums an die Schulämter und Elternvertreter hervor, der der NDR 1 Welle Nord vorliegt. Einsparungen bei den Lehrerstellen waren schon im Sparpaket der Landesregierung angekündigt worden.
Keine Auswirkungen auf den Unterricht
Das Bildungsministerium schreibt, dass die Qualität des Unterrichts nicht unter dem Wegfall der Lehrerstellen leiden soll. Es gebe in Schleswig-Holstein immer weniger Schüler und die Klassenstärken würden dadurch kleiner. Da fällt die Streichung der 300 Lehrerstellen nach Ansicht des Bildungsministeriums nicht ins Gewicht. Tatsächlich werde sich der Lehrerschlüssel im kommenden Schuljahr sogar verbessern.
Betroffenheit bei den Eltern
Der Landeselternbeirat für Grundschulen und Förderzentren beurteilt die Pläne des Bildungsministeriums deutlich pessimistischer. Der Vorsitzende Henning Nawotki sagte der NDR 1 Welle Nord, die Stellenkürzung werden “auf jeden Fall dazu führen, dass die Qualität des Unterrichts darunter leidet.” Nawotki befürchtet zudem, dass kleinere Schulen geschlossen werden könnten. Die jetzt beschlossene Streichung der 300 Lehrerstellen ist nur ein Anfang. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sollen bis 2020 mehr als 3.600 Lehrerstellen wegfallen. Dann wären nicht mehr nur die Grund-, Regional- und Gemeinschaftsschulen, sondern alle Schularten betroffen. An welchen Schulen die ersten 300 Lehrerstellen gestrichen werden sollen, erfahren die Schulämter in den kommenden Wochen.
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