Abbau von Lehrerstellen
24.8.2011 von nawotki.
Überall im Lande werden Lehrerstellen abgebaut. Von vielen Schulen wissen wir, dass der Abbau auch stärker sein kann als sich die Schülerzahlen noch unten entwickelt haben. Wir wissen sogar von Schulen, die weniger Lehrerstellen haben, obwohl die Schülerzahlen gestiegen sind. Wer weitere Beispiele hat - das Ministerium gibt keine belastbaren oder vergleichbaren Zahlen heraus - der kann und darf diese hier gerne bloggen oder uns einfach per Mail schicken. Wir werden sie dann bei Wunsch vertraulich behandeln.
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Willkommen in unserem neuen BLOG
24.8.2011 von nawotki.
Wir geben hier die Möglichkeit, Standpunkte oder Argumente zu verschiedenen Themen zu diskutieren und fair zu schreiben.
Wir behalten uns aber vor, anstößige oder gesetzeswidrige Beiträge sofort zu entfernen und den Zugang zu sperren.
Bei technischen Fragen / Problemen können Sie sich an admin@elternvertretung-sh.de wenden. Wir helfen dann gerne weiter.
Und nun viel Spass beim bloggen.
Landeselternvertretung Schleswig-Holstein
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Vermittlung von Fremdsprachen in SH
22.8.2011 von WebAdmin.
Drucksache 17/1423 „Vermittlung von Fremdsprachen in Schleswig-Holstein“
Sehr geehrte Frau Herold,
mit Schreiben vom 29.6.2011 ist der Landeselternbeirat gebeten worden, zu o.g. Drucksache
Stellung zu nehmen. Diesem kommt der Landeselternbeirat gerne nach und begrüßt
es, dass der Englischunterricht in den Klassenstufen drei und vier reguläres Fach
ist. Ebenso begrüßt der Landeselternbeirat die Möglichkeit, in der Eingangsphase einen
schulischen Englischunterricht anbieten zu können.
Um allerdings Kenntnisse der englischen Sprache, die Kinder vor der Einschulung erworben
haben, zu festigen sowie den anderen Kindern einen ersten
Erwerb englischer
Sprachkenntnisse auch schon in der Eingangsphase
zu ermöglichen, regt der
Landeselternbeirat an, auch schon hier einen englischen Unterricht verpflichtend zu erteilen.
Sollte es nicht möglich sein, dies mit in den Stundenplan aufzunehmen, hält es der
Landeselternbeirat durchaus für angeraten, spielerische Unterrichtseinheiten englisch zu
gestalten oder aber Teile des Unterrichts bilingual zu erteilen. Um beispielsweise auf eine
Wochenstunde zu kommen, müsste lediglich in drei Stunden pro Woche fünfzehn Minuten
Unterricht in Englisch erteilt werden.
Gleichzeitig würde es der Landeselternbeirat begrüßen, wenn an die Stelle des „Rahmenplans
Englisch in der Grundschule“ ein
„Lehrplan Englisch für die Grundschule“ treten
würde. Damit wäre auch gewährleistet, dass sich die Grundlage für das Fach Englisch
in die bestehenden Lehrpläne einfügen würde. Ebenso regt der Landeselternbeirat an, ein
Augenmerk auf die Übergänge Kindergarten/Primarstufe sowie Primarstufe/
Sekundarstufe zu legen, um Brüche zu vermeiden.
Der Landeselternbeirat steht jederzeit für Nachfragen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Henning Nawotki
Vorsitzender
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Landeselternbeirat erwartet mehr Schulsozialarbeiter – gerade auch an Grundschulen (16.8.2011)
16.8.2011 von nawotki.
Zur Pressemitteilung der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e. V. „Land und Kommunen vergeben eine Chance“ erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirates der Grundschulen und Förderzentren Henning Nawotki:
„Bund und Land stellen Mittel für zusätzliche Schulsozialarbeiter zur Verfügung. Diese Gelder sind nicht dafür gedacht, um als finanzieller Steinbruch herzuhalten. Daher erwarten wir, dass die Mittel auch eins zu eins in Stellen umgewandelt werden – und dass besonders für die Grundschulen, die bislang so gut wie unversorgt sind.“
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NDR: Abi nach neun Jahren bei Eltern beliebt
9.8.2011 von nawotki.
An mehreren Gymnasien in Schleswig-Holstein haben Eltern offenbar Interesse daran, dass ihre Kinder das Abitur wieder nach neun Jahren absolvieren. Nach Recherchen der NDR 1 Welle Nord stimmten an mindestens zehn Gymnasien auch Eltern der künftigen Sechstklässler mit großer Mehrheit dafür, zum alten Schulsystem zurückzukehren.Haben Eltern und Schüler die Wahl, dann stimmen sie mit großer Mehrheit für das Abitur nach neun Jahren. So geschehen in Brunsbüttel, Marne, Lütjenburg, Eutin, Plön, Norderstedt oder Flensburg. Bildungsminister Klug hatte den Gymnasien per Gesetz freigestellt, von dem G8 Modell zurückzutreten. Zwölf der insgesamt 100 Schulen haben dies zu Schuljahresbeginn beschlossen.
Dabei musste auch noch geklärt werden, was mit den künftigen Sechstklässlern passiert, die im vergangenen Jahr als G8 Schüler begonnen hatten. Und da war die Meinung eindeutig: Diese Schüler und Eltern wollten ebenfalls zurück zu G9. Fast immer war die Abstimmung eindeutig.
Klug: “Dem Elternwillen Rechnung tragen”
Bildungsminister Ekkehard Klug ist grundsätzlich der Ansicht, dass ein Nebeneinander von G8 und G9 dem Elternwillen entspricht. Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP) hatte die Chance für G9 eröffnet, um dem Elternwillen Rechnung zu tragen und sieht sich durch diese Abstimmungen bestätigt. Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Cornelia Conrad, sagte: “Die Recherchen von NDR 1 Welle Nord bestätigen erneut, was Umfragen schon lange belegen. Viele Eltern in Schleswig-Holstein wählen G9 für ihre Kinder, wenn sie denn die Wahl bekommen.” Dies zeige, dass die Kritik der Opposition an der Schulreform von Besserwisserei und Bevormundung geprägt war.
Die Lehrergewerkschaft GEW hatte ein derartiges Ergebnis erwartet - kritisiert aber nach wie vor das Nebeneinander der verschiedenen Modelle für die Gymnasien im Land.
SSW: Bei G8 leiden Freizeit und soziale Kontakte
Anke Spoorendonk vom SSW wirft der Landesregierung eine zweigleisige verwirrende Schulpolitik vor. Die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk, sagte:„Ich kann gut verstehen, dass Eltern sich gegen G8 entscheiden, denn die massive Verdichtung des Unterrichts führt bei den Schülerinnen und Schülern zur Überforderung und zum Verlust an Freizeit und sozialen Kontakten.” Bildungsminister Klug habe ein beispielloses Chaos im Schulwesen angerichtet. “Die CDU-FDP-Koalition muss sich vorwerfen lassen, mit ihrer zweigleisigen Politik den Bedarf an Lehrkräften zu erhöhen, die Schulwahl zu verkomplizieren und Lehrer, Schüler und Eltern zu verwirren.”
Große Mehrheit bleibt aber bei G8
Fakt bleibt aber: Die große Mehrheit von mehr als 80 Gymnasien im Land hält weiter an dem G8-Modell fest. Nach Angaben des Vorsitzenden des Landeselternbeirats für Grundschulen, Henning Nawotki, entspricht das aber nicht unbedingt dem Eltern- und Schülerwillen künftiger Gymnasiasten. Seiner Einschätzung nach favorisieren zwei Drittel der Grundschul-Eltern in Schleswig-Holstein ebenfalls das G9 Modell. Nur seien diese Eltern bei der Frage G8 oder G9 von den Verantwortlichen der Gymnasien nicht gefragt worden, kritisiert Nawotki.
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Lage bei Lehrerstellen weiterhin schlecht- Schönrechnen und Gesundbeten hilft nicht!
7.8.2011 von nawotki.
Zur Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion „Abnahme der Lehrerstellen“ erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirates der Grundschulen und Förderzentren Henning Nawotki:
„Überall im Land werden Lehrer flächendecken von den Grundschulen abgezogen. Das laufende Schönrechnen und Gesundbeten der CDU ändert an der schlechten Lage überhaupt nichts. Uns Eltern macht die Lage große Sorge. Dass sich die CDU jetzt auch noch ganz heiter per Pressemitteilung in die Sommerferien verabschiedet, zeigt ganz besonders, dass die CDU inzwischen den Kontakt zur schulischen Basis komplett verloren hat. Hoffen wir, dass Frau Franzen sich nach den selbstgewählten Ferien wieder einmal an die Schulen und nicht nur ins Bildungsministerium verirrt.“
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Landeselternbeirat unterstützt Demonstration in Lübeck
30.6.2011 von nawotki.
Zur Demonstration „Lübeck will (mehr) Bildung“ am heutigen 30.6.2011 erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki:
„Nicht nur Lübeck will und braucht (mehr) Bildung. Im ganzen Land wird die Schulbildung kaputtgespart und kaputtregiert. Vielerorts haben die Probleme denselben Kern, nämlich die mangelnde Bereitschaft, der Bildung den ihr zustehenden hohen Stellenwert zu geben. Daher unterstützt der Landeselternbeirat die Demonstration in Lübeck ausdrücklich. Denn Lübeck ist überall!“
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Landeselternbeirat rät bei Schulbuskosten: Widerspruch einlegen!
29.6.2011 von nawotki.
In den meisten Kreisen des Landes Schleswig-Holstein haben die Eltern von den Behörden Bescheide erhalten, dass sie Schulbuskosten bezahlen sollen. Oder sie werden diese Bescheide noch erhalten.
Dazu erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki: „Nur die Kreise Dithmarschen und Stormarn haben bislang den Mut aufgebracht, sich gegen die Schulbuskostenforderung der Landesregierung zu stemmen. Dies begrüßt der Landeselternbeirat ausdrücklich. Denn auch wir sind der Überzeugung, dass jedes Kind die Schule, die seinen Begabungen entspricht, kostenlos und unabhängig vom Wohnort und unabhängig von der sozialen Stellung seiner Eltern besuchen können muss.
In allen anderen Kreisen bleibt den Eltern allerdings noch das Recht, gegen die Schulbusbescheide Widerspruch einzulegen. Daher raten wir allen Eltern, dieses Recht auch zu nutzen. Der Widerspruch ist nämlich weiterhin so kostenfrei, wie es der Schulbus bisher war. Und eine Menge an Widersprüchen kann den Verantwortlichen viel zeigen.“
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NDR: Schulbus-Kosten: Dithmarschen will klagen
24.6.2011 von nawotki.
Für viele Eltern in Schleswig-Holstein wird der Schulbesuch ihrer Kinder bald teurer. Sie sollen sich ab August an den Schulbuskosten beteiligen. In diesen Tagen verschicken die ersten Landkreise ihre entsprechenden Bescheide, und der Widerstand dagegen wächst - vor allem in Dithmarschen. Dort hat der Kreistag am Donnerstagabend beschlossen, Rechtsmittel gegen eine entsprechende Anordnung aus dem Innenministerium einzulegen.Es geht um ungefähr fünf Euro pro Kind und Monat. Bereits drei Mal hat das Innenministerium den Dithmarscher Kreistag aufgefordert, die Eltern mit einem solchen Betrag an den Schulbuskosten zu beteiligen - drei Mal hat der Kreistag dies abgelehnt. Zuletzt drohte das Land, den Dithmarschern eine entsprechende Satzung aufzudrücken. “Nein”, sagen dazu jetzt alle sechs Fraktionen im Dithmarscher Kreistag.
“Bildung muss es zum Nulltarif geben”
Die Fraktionen beschlossen, eine Anwaltskanzlei mit allen rechtlichen Schritten gegen die Anordnung aus Kiel zu bauftragen. Die Begründung: Bildung müsse es weiterhin zum Nulltarif geben. Landkinder, die mit dem Schulbus fahren, dürften Stadtkindern gegenüber keine Nachteile haben.
Im Herzogtum Lauenburg sind die Bescheide bei vielen Eltern schon ins Haus geflattert. Zwischen sechs und 18 Euro müssen sie pro Kind und Monat für die Schülerbeförderung bezahlen – abhängig von der Entfernung. Bei einer Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern können pro Jahr bis zu 430 Euro zusammenkommen.
Kritik vom Landeselternbeirat
Der Landeselternbeirat sieht die Beteiligung der Eltern an den Schulbuskosten mit großer Sorge. Das sei ein verkapptes Schulgeld und schränke die freie Schulwahl ein, sagte Henning Nawotki vom Landeselternbeirat der NDR 1 Welle Nord.
Die Landesregierung hatte im vergangenen Dezember im Rahmen des Sparpaketes beschlossen, die bislang gezahlten Zuschüsse zu streichen. Die Eigenbeteiligung tritt zum 1. August 2011 in Kraft - in welcher Höhe bleibt aber den Kreisen überlassen.
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Landeselternbeirat begrüßt Dithmarscher Widerstand gegen Schulbuskosten
24.6.2011 von nawotki.
Der Landeselternbeirat der Grundschulen und Förderzentren begrüßt den Dithmarscher Widerstand gegen die Schulbuskosten.
Dazu erklärt der Vorsitzende des Landeselternbeirats Henning Nawotki: „Jedes Kind muss die Schule, die seinen Begabungen entspricht, kostenlos und unabhängig vom Wohnort und unabhängig von der sozialen Stellung seiner Eltern besuchen können. Daher steht auch im Schulgesetz, dass der Schulbesuch kostenfrei ist.
Müssen Eltern nun für die Schulbusse bezahlen, so werden finanzielle Überlegungen bei der Wahl der Schule mit in den Vordergrund rücken – und viele Schüler werden eben nicht mehr auf die für sie beste Schule gehen können. Damit wird durch die Hintertür ein Schulgeld eingeführt, denn es ist für die Eltern unwichtig, ob die Schule oder aber der Transport Geld kostet. Für die Eltern ist es nur relevant, dass zukünftig nur noch der Schulbesuch in Fußmarschdistanz kostenfrei sein soll. Hinzu kommt die berechtigte Befürchtung, dass die Kostenschraube in Zukunft noch weiter angezogen wird.
Daher begrüßen wir die Klage gegen die Elternbeteiligung an den Schulbuskosten und hoffen, dass der Kreis Recht bekommen wird. Unsere Kinder haben es verdient.“
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